Am 22. September 2009 fand der UN-Klimagipfel in Pittsburgh statt.
Auf Einladung der Vereinten Nationen waren mehr als 100 Länder vertreten, um über gemeinsame Maßnahmen zum Kapf gegen den Klimawandel zu beraten. Der einberufene Gipfel soll die Weichen für Kopenhagen stellen, wo ein Nachfolgeabkommen des auslaufenden Kyoto-Protokoll gefunden werden soll.
Hier die Ergebnisse:
China möchte den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 spürbar unter die Werte
des Jahres 2005 drücken, dies jedoch in Abhängigkeit von der Wirtschaftsleistung
des Landes. Rund 15% der Energie möchte das Land bis 2020 aus
erneuerbaren Quellen gewinnen.
Die Europäer wollen ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um bis zu 20% senken, Japan sogar um 25%.
Dagegen sind die US-Regierung und
Kanada bisher nur bereit, ihre Treibhausgase bis 2020 auf das Niveau
von 1990 zurückzuschrauben.
Zusammen sind die USA und China übrigens für den Ausstoß von etwa 40% der weltweiten Treibhausgase verantwortlich.
Es wurde in jedem Fall deutlich, dass wir etwas tun müssen.
"Die Geschichte dürfte uns keine bessere Chance mehr
bieten", warnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. "Angesichts der ständig steigenden Treibhausgase
werden wir den kritischen Grenzwert bald erreicht haben". Weiterhin forderte er die Industrieländer auf, den ersten Schritt zu tun um anschließend den ärmeren Ländern mit substanziellen
Finanzspritzen und technischer Unterstützung zu helfen.