Liebe Blogger,
anstatt es sich beim entspannten Sonnenbaden gut gehen zu lassen, nutzen viele die schöne Jahreszeit um in schweißtreibender Arbeit ihre Bestandsbauten zu sanieren. Der Sommer eignet sich für die Sanierungsmaßnahmen ganz besonders, da er relativ beständig, meist trocken und einer warmen Witterung ausgesetzt ist. Gerade wenn es an das Dach des Hauses, einer neuen Dämmung, neuen Fenstern oder auch einer Heizanlage geht, ist dies eine optimale Voraussetzung.
Richtig saniert kann der Besitzer sehr viel Geld durch sinkende Nebenkosten einsparen. Der Schlüssel des Erfolges liegt in der Gebäudehülle, dies beinhaltet nicht nur die Fassaden, sondern auch Fenster, Türen etc. So reduziert sich der Heizbedarf praktisch von alleine und die neue Heizanlage kann sogar kleiner ausfallen.
Ein resultierendes Problem, welches entstehen kann wenn alle Fugen dicht sind, sind leider Schimmelbefall, Feuchteschäden, Schadstoffanreicherungen in der Raumluft. Heutzutage hat fast jeder 4. Haushalt mit diesem unliebsamen Problem Schimmel zu kämpfen. Die zumeist in Ecken oder hinter Schränken etc. abgesetzte Fäulnis ist nicht nur unschön anzusehen, sondern bringt auch erhebliche gesundheitliche Probleme mit sich, welche man auf keinen Fall missachten sollte.
Der erforderliche Mindestluftwechsel, um dem o.g. Problem präventiv vorzubeugen, lässt sich nur durch Fensterlüftung meist gar nicht realisieren. Abhilfe schafft hier eine Lüftungsanlage, welche die verbrauchte Luft abführt und neue, frische Luft in die Räumlichkeiten bringt.
Die DIN 1946-6 verlangt jetzt in ihrer Neufassung von Mai 2009 die Erstellung eines Lüftungskonzeptes für Neubauten und Renovierungen. Für letztere ist ein Lüftungskonzept notwendig, wenn im Ein- und Mehrfamilienhaus mehr als 1/3 der vorhandenen Fenster ausgetauscht bzw. im Einfamilienhaus mehr als 1/3 der Dachfläche neu abgedichtet werden.
Ist das System der kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet, sparen Sie sogar doppelt!
Viele Grüße
Maren Brandt

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