Liebe Blogger,
Max von Pettenkofer hat schon Mitte des 19. Jahrhunderts den CO2-Gehalt (Kohlendioxid-Gehalt)
als Maßstab für die Qualität der Raumluft erkannt. Steigt die Konzentration von
Kohlendioxid in einem Zimmer an, werden wir müde und unsere Konzentration
leidet. Steigt der Kohlendioxidgehalt noch weiter kann es zu Schwindel,
Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Aus seinen Untersuchungen leitete
Pettenkofer ab, dass eine maximale Kohlendioxidkonzentration von 0,1 Vol. %
bzw. 1000 ppm CO2 nicht überschritten werden soll. Die in
Deutschland gültige Norm für die Wohnungslüftung erlaubt eine maximale
Konzentration von 0,15 Vol. % bzw. 1500 ppm CO2.
Mit einem CO2-Messgerät können Sie selbst überprüfen
wie es um die Qualität der Luft in Ihren Wohnräumen steht. Nicht selten können
in Schlafzimmern bei geschlossenen Fenstern Werte gemessen werden, die 5 Mal so
hoch sind wie der Grenzwert nach Pettenkofer. Auch für Schulklassen sind solche
Werte leider ganz typisch.
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Über konventionelle Fensterlüftung kann der CO2-Gehalt
nie auf einem konstanten und gesundheitlich unbedenklichen Wert gehalten werden,
es entstehen schon nach kurzer Zeit CO2-Konzentrationsspitzen und es
müssen erneut die Fenster geöffnet werden. Zudem ist die Fensterlüftung eine
„Zufallslüftung“, je nach Windströmung gelangt entweder sehr viel oder gar
keine frische Luft in die Wohnräume, im Winter aber auf jeden Fall unangenehme
Kälte! Hier hilft nur eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung die
kontinuierlich 24 Stunden pro Tag die erforderliche Frischluftmenge in die
Wohnräume führt!

Bild: Messbedingungen Wohnzimmer 20m², 3 Personen, keine Raucher
Viele Grüße,
Ihre Astrid Rührig

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