Das Kyoto-Protokoll hat die unbedingte Reduzierung des CO2-Ausstoßes in den nächsten 15 Jahren gefordert! Wussten Sie, dass Wohnhäuser etwa 40% des gesamten CO2-Ausstoßes verursachen? 85% des Energieverbrauches für ein Einfamilienhaus werden für Raumwärme und Warmwasser benötigt. (Zur Info: In den letzten 15 Jahren stiegen die jährlichen Ausgaben für Raumwärme und Warmwasser pro Haushalt um ca. 65%, Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie).
Durch eine Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung können etwa 50% der Heizenergie eingespart werden. Das reduziert den CO2-Ausstoß erheblich und schont fossile Ressourcen aufgrund der hohen Energieeffizienz. Mit einer Fensterlüftung "verpuffen" fast 40% der Energie eines Wohnhauses durch die geöffneten Fenster.
Elke Triendl

Das würde ich gerne wissen, wie die Lüftung 50% der Heizkosten einsparen kann. Also mit dem Nachweis nach EnEV gelingt mir das nicht.
Vielleicht könnte man hier mal zeigen, wie dieser Wert zustande kommt. Oder sollen die Kunden nur geblendet werden mit schönen Zahlen?
Kommentiert von: Andreas Kühl | 27. Februar 07 um 14:43 Uhr
Hallo Andreas,
die Luft, die aus jedem Haus
abgeführt wird, enthält viel Energie. Sie ist im Winter deutlich wärmer als die Außenluft und enthält zusätzlich Wasserdampf, dem durch Kondensation Energie entzogen werden kann.
Aus dieser Beobachtung entstand eine genauso einfache wie geniale Idee: Wir nutzen die Energie der warmen feuchten Luft z.B. aus Küche, Bad, WC („Abluft“) um die kalte „Außenluft“ vorzuwärmen. Diese wird als „Zuluft“ den Aufenthaltsräumen wie Wohn, Schlaf- und Arbeitszimmer zugeführt. Da die Luftströme immer voneinander getrennt bleiben, wird zwar Wärme, aber keine Gerüche oder Verunreinigungen ausgetauscht werden. So wird ein Wärmebereitstellungsgrad bis zu 95% erreicht, im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmetauschern, die vielfach noch eingesetzt werden und nur einen Wärmebereitstellungsgrad von 60–70% erreichen.
Beispielrechnungen findest Du unter www.pluggit.de (unserer Homepage) unter Energiekosten sparen!
Nochmal zur EnEV - hierbei handelt es sich um eine Verordnung mit den Mindest- Anforderungen und es ist nach EnEV möglich die vorgeschriebenen Werte zu unterschreiten. Der tatsächliche Verbrauch wird mit der Verordnung nicht geregelt.
Kommentiert von: Elke Triendl | 02. März 07 um 11:45 Uhr