Feuchte Luft birgt die Gefahr von Schimmelbildung und damit
verbundenen Gesundheitsrisiken, wie z.B. Allergien.
Aber auch zu trockene Raumluft ist nicht gesund: Der Mensch
benötigt pro Tag bis zu 15000 Liter Atemluft (20000 Ein- und Ausatmungsvorgänge)!
Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45% und 55% liegen, damit Mensch
gesund bleibt und sich wohl fühlt.
Ist die relative Luftfeuchtigkeit niedriger, wird die
Sauerstoffaufnahme des Körpers behindert und dies kann zu Unwohlsein,
Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Reizung der Schleimhäute und im Extremfall
zu Infektionen und Erkrankung der Atemwege führen.
Gerade im Winter werden wir mit der Problematik zu trockener
Luft konfrontiert, da kalte Luft wenig Feuchtigkeit speichern kann und durch
das Heizen und Lüften den Wohnräumen die Feuchtigkeit „entzogen“ wird.
Abhilfe schafft eine künstliche Luftbefeuchtung, z.B. mit
feuchtigkeitsabgebenden Pflanzen oder besser noch mit elektrischen
Luftbefeuchtern, da bei diesen die gewünschte Luftfeuchtigkeit eingestellt
werden kann. Solche Geräte sind im Handel zu Preisen ab 40,- € erhältlich und
werden unter anderen von den Firmen Deloghi, Honeywell, Boneco, Solac
angeboten. Gute Testergebnisse erzielte z.B. der Boneco 7136 Luftbefeuchter (Preis
ab ca. 200,-€).
Dipl.Ing.Steffen Gräbe


